Kann man sich sterben noch leisten?

Posted Oktober 31, 2009 by agricolus
Categories: societas civitas

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Eine dramatische Szene stoch mir ins Auge, als ich heut im traditionsreichen Cafe Prückel einem älteren Herrn am Nebentisch über die Schulter blickte.

Älterer Mann liest einen Zeitungsbericht "Der Tod soll nicht mehr so teuer sein"

Die Sorgen der Alten: Kann man sich das Sterben noch leisten?

Was der Tod auf jeden Fall kostet: Das Leben

e-Unistreik

Posted Oktober 30, 2009 by agricolus
Categories: dig-n-ital, societas civitas

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digitale Koordination oder Protestherbst ist Apfelzeit - im Audimax Uni Wien 30.Okt. 2009

digitale Koordination oder Protestherbst ist Apfelzeit - im Audimax Uni Wien 30.Okt. 2009

Terror-Prävention

Posted Oktober 27, 2009 by agricolus
Categories: schandmauer, societas civitas, sprücheklopfer

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In Linz, der europäischen Kulturhauptstadt 2009, hat man sich ganz eigene Gedanken zur Terror-Prävention gemacht. Dort entfernt einfach das Tiefbauamt regelmäßig die Anschläge.

Anschläge werden regelmäßig entfernt

Anschläge werden regelmäßig entferntq

Kinderarbeit mit Tradition

Posted Oktober 25, 2009 by agricolus
Categories: schandmauer, societas civitas

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Im Bundesgarten Belvedere hat man der Kinderarbeit ein Denkmal gesetzt. Barocke Realität vs. Kinderrechte – wie sag ich’s nur meinen Kindern?

Statue eines Kindes, das eine Sense schleift - auf dem Sockel steht Juli

Im Juli, während der Sommerferien, werden die Kinder auf die Felder geschickt und dürfen dort ackern.

Schnaps – Mein Gott

Posted Oktober 12, 2009 by agricolus
Categories: societas civitas, streetart

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Der Alkoholismus nimmt im ländlichen Raum Österreichs bedenkliche Formen an. In Langenlois, einer dem Rebensaft traditionell verbundenen Ortschaft in Niederösterreich, greifen nun selbst die Brückenheiligen zu härteren Mitteln.weltmeisterer_Wodka-Goetze

Die Deutschen: Wir sind soooo gut

Posted Oktober 7, 2009 by agricolus
Categories: perlentaucher, societas civitas

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Ein Schmankerl aus dem Kurier, das mir das Frühstück in einem Kremser Hauptstraßen-Gasthof noch mehr versüßt hat, als mein geliebtes Marmeladenbrot.

weltmeisterer_wastaetenwirnur

Vorsicht Stufe!

Posted Oktober 2, 2009 by agricolus
Categories: perlentaucher, sprücheklopfer

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Wer hätte das auf dieser Treppe bloß erwartet?
weltmeisterer_vorsicht-stufe

Beim Bund ist alles doof

Posted September 11, 2009 by agricolus
Categories: societas civitas, wegkommen

weltmeisterer_beimBundAllesDoof_2009

Anzunehmen, dass der Aufkleber dieses Aufklebers nicht für eine Verlängerung des Afghanistan-Mandats stimmen wird.

Sieh dein Hinterteil

Posted August 22, 2009 by agricolus
Categories: perlentaucher, societas civitas

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Es liegt in der Natur der Sache, dass man Dinge die hinter einem liegen, nicht gut sehen kann. Besser wär’s manchmal, man würde trotzdem SEHEN LERNEN.

weltmeisterer_sehen-lernen

Neue Papas braucht das Land

Posted August 20, 2009 by agricolus
Categories: schandmauer, societas civitas

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Mögen die Väter der Republik sich aus ihrer Werkzeugkiste einen Schraubenzieher nehmen und all die Schilder, die das Rollenverständnis von Vorgestern noch immer in die Welt tuten, mit Würde abschrauben.

weltmeisterer_gender-vergangenheit

Parkplatzschild Mutter mit Kind

Braune Lösung der Hungerkrise

Posted Juli 21, 2009 by agricolus
Categories: schandmauer, societas civitas

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Ich bin noch immer nicht sicher, ob das alles ernst gemeint ist. Vielleicht hab ich ja das ironische Momentum nicht begriffen. Die renommierte österreichische Tageszeitung „Die Presse“ hat in ihrer Sonntags-Ausgabe vom 05. Juli 2009 einem jungen Kreativen eine ganzseitige Anzeige zugestanden, um auf diese Weise eine hoch-technologische Lösungsmöglichkeit für die globale Hungerkrise vorzustellen.

weltmeisterer_Fäkal-Nahrung_DiePresse_Juli2009

DiePresse_2009-07-05_Kreativ-Nutrinova (pdf)

Man beachte:

  1. die Hautfarbe des Fäkalienproduzenten
  2. die Hautfarbe der Konsumenten der hochtechnologisch behandelten Fäkalien
  3. den Verteilschlüssel – 2 Nahrung/Person (weiß) vs 9 Nahrung pro 5 Personen (farbig)

O tempora, o mores!!!

Glokal

Posted Juli 12, 2009 by agricolus
Categories: societas civitas, sprücheklopfer, wegkommen

Lost in Waldviertel – die Sperrung der Tullner Donaubrücke fordert Umwege. Heimreise trotzdem einfach dank Georgs Personal Vacation Planner – Zwettl goes Three-Letter Code

personal_vacation_planner_Waldviertel-Wien_s

Ist Kinderarbeit die Lösung?

Posted Juni 28, 2009 by agricolus
Categories: schandmauer, societas civitas

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Da gibt man sich seit Jahren allerhand Mühe, seinen Beitrag zum Ende der Kinderarbeit im Tourismus zu leisten und dann begrüßt einen im idyllischsten bayerischen Bergland dieser süße Fratz in einer Info-Broschüre:

Familienfreundliche Arbeitsverhältnisse in Bayern

Familienfreundliche Arbeitsverhältnisse in Bayern

Da ist der Name Windbeutelbaron (www.windbeutelbaron.de) offenbar Programm. Familienfreundlich !?!

Setz dich – Stehcafe

Posted Juni 22, 2009 by agricolus
Categories: perlentaucher, societas civitas, sprücheklopfer, streetart

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So mag man die bajuwarische Gemütlichkeit. Im Berchtesgadener Land offeriert man Bänke im Stehcafe. Sehr löblicher Ansatz
weltmeisterer_Stehcafe-Bank.jpg

Müll hoch zwei

Posted Juni 20, 2009 by agricolus
Categories: societas civitas

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In Bad-Reichenhall nimmt man die Müllentsorgung besonders ernst. Dort werden selbst Mülltonnen in Müllcontainern entsorgt.

Mülltonne im Müllcontainer

Mülltonne im Müllcontainer

 

Sch-La-Wiener, mal wieder

Posted Juni 14, 2009 by agricolus
Categories: societas civitas, sprücheklopfer, streetart

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weltmeisterer_wien_2009-Juni

weiteres vom SchLaWiener – chaos-pro-securitatebenzina nebulosa

Urlauber-Beschwerden

Posted Juni 8, 2009 by agricolus
Categories: perlentaucher, schandmauer, societas civitas, sprücheklopfer, wegkommen

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Habe heute eine sehr feine Aufstellung von absurden Urlauber-Beschwerden gefunden:

bimjim on June 7, 2009 – 8:40pm

Holiday complaints actually recorded by Thomas Cook (Tours) of the UK (are Americans more stupid than this?):

„The beach was too sandy.“

„We bought Ray-Ban sunglasses for five euros (US$10.00) from a street trader, only to find out they were fake.“

„No-one told us there would be fish in the sea. The children were startled.“

„It took us nine hours to fly home from Jamaica to England but it only took the Americans three hours to get home.“

„I compared the size of our one-bedroom apartment to our friends’ three-bedroom apartment and ours was significantly smaller“

„The brochure stated ‘No hairdressers at the hotel.’ We’re trainee hairdressers – will we be OK staying here?“

„We found the sand was not like the sand in the brochure. Your brochure shows the sand as yellow but it was white.“

„We had to queue outside with no air conditioning.“

„I was bitten by a mosquito. No-one said they could bite.“

„I think it should be explained in the brochure that the local store does not sell proper biscuits like custard creams or ginger nuts.“

„On my holiday to Goa in India, I was disgusted to find that almost every restaurant served curry. I don’t like spicy food at all.“

„We booked an excursion to a water park but no-one told us we had to bring our swimming costumes and towels.“

Quelle: http://www.eturbonews.com/current-global-economic-crisis-has-trumped-climate-change-days-most-si#comments

Forcierte Trennung zum eigenen Vorteil

Posted Juni 3, 2009 by agricolus
Categories: perlentaucher, societas civitas, sprücheklopfer, wegkommen

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Da hat sich die Bayernpartei aber mächtig was einfallen lassen als Wahlkampagne:

Unter www.bayern-loswerden.de ruft die Partei bundesweit für die EU-Wahlen auf, die doofen Bayern doch endlich aus der Bundesrepublik rauszuwerfen.

Plakat_Bayern_loswerden

Mal ehrlich, nervt Bayern uns nicht alle? Ich meine jetzt nicht nur den arroganten millionenschweren Fußballclub, sondern den genauso arroganten seltsamen Freistaat im Süden.

Allein die „Sprache“, wenn man dieses geistlose Gebrabbel so nennen will, ist eine Zumutung für jeden kultivierten Deutschen. Und dann bilden sie sich darauf auch noch etwas ein und freuen sich ’nen Ast, wenn man rein gar nichts davon versteht.

Trotzdem glauben sie ernsthaft, sie seien etwas besseres. Nur, weil sie sinnlose Berge und langweilige Seen haben und dafür ein paar Arbeitslose weniger. Ihre tolle Wirtschaft haben ihnen übrigens die Norddeutschen mit Milliarden aus dem Länderfinanzausgleich erst aufgebaut, aber davon redet ja heute keiner mehr. Vorher gab es außer Milchwirtschaft und ungeheuer produktiver Lederhosen- und Schnupftabakindustrien nämlich so gut wie gar nichts in Bayern.

Was es aber schon immer gibt, ist die CSU. Wie ein Springteufel marodiert sie auf der Berliner Bühne herum, sabotiert permanent jeden Kompromiss mit spinnösen bayerischen Sonderwegen. Denn der Freistaat ist ja nicht nur ein Bundesland wie alle anderen, sondern was ganz, ganz besonderes!

Seit es die PISA-Studien gibt, ist das alles noch schlimmer geworden. Aber solange die Bayern nichtmal richtig reden können (siehe oben), sollte es uns doch völlig egal sein, dass sie vielleicht ein wenig besser lesen können als die restlichen Deutschen.

Apropos Deutsche: Was sind die Bayern eigentlich? So richtig haben die doch noch nie zu Deutschland gehört. Da haben die Rheinländer und die Sachsen, die Berliner und die Ostfriesen doch noch mehr gemeinsam als jeder einzelne von ihnen mit diesem Bergvolk. Die passen eigentlich noch eher zu den Österreichern als zu uns.

Aber jetzt haben wir endlich eine Chance, die Bajuwaren loszuwerden: Bei der Europawahl tritt die Bayernpartei mit einer Bundesliste an, ist also in ganz Deutschland wählbar. Und ihr Hauptziel hört sich richtig verlockend an – sie will Bayern von Deutschland abspalten!

Nichts lieber als das. Wer die Bayern endlich aus der Bundesrepublik rausschmeißen will, der muss seine Stimme einfach der BP geben – in ganz Deutschland.

Die Europawahl ist dafür die ideale Möglichkeit, denn wenn 80 Mio. Deutsche gerademal 99 EU-Abgeordnete wählen, dann hat die einzelne Stimme eh keine Bedeutung. Aber wenn die Bayern-Abspalter nur 0,5 oder auch 1 % bekommen, dann ist die „kritische Masse“ erreicht. Das kann kein Politiker mehr ignorieren und die meisten wären bestimmt froh, endlich richtige Arbeit ohne die ganzen eigenbrödlerischen CSUler zu machen.

Also, am 7. Juni ist es soweit:
(X) Liste 20: Bayernpartei (BP)
In ganz Deutschland – für ein Deutschland ohne Bayern!

Kloreinigung online

Posted Mai 2, 2009 by agricolus
Categories: dig-n-ital

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Vorbei die Zeiten in denen das Internet etwas für die akademische Welt, die Besserverdienenden und das Bildungsbürgertum war. Die Online-Stellenangebote des Bundes beweisen eindrucksvoll: Das Internet spricht alle an.

toilettenreinigung_online2

Indien: Das Hakenkreuz zur Wahl

Posted April 29, 2009 by agricolus
Categories: societas civitas

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Wahlurne mit Hakenkreuz vor den Umrissen Indiens

Wahlurne mit Hakenkreuz vor den Umrissen Indiens

Wie sehr ist es doch den Unholden im Dritten Reich gelungen ist, eines der ältesten Glücks-Symbole der Menschheit – das Swastika – negativ zu besetzen. Ich stolperte optisch, als ich ein Logo für die Wahl in Indien sah: Eine Wahlurne mit Hakenkreuz neben dem Schlitz. Wir lernen: zum Stehlen gehören zwei. Die Stehler und die, die sich – wie die Inder – nix stehlen lassen. Viel Glück.